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Radsport

Wer hätte das gedacht, als am 12. Juli 2009 der Startschuss fiel. Schon bei der Erstveranstaltung versammelten sich 1.000 Radsportler und RadsportlerInnen im Tiroler Hochtal und waren begeistert von dieser Premiere. Ein guter Start war gemacht. Die Idee eines Rennrad-Marathons wurde 2007 eingeleitet, die Strecke auch relativ schnell gefunden, denn das Lechtal, die Pässe Hahntennjoch, Arlberg und Flexenpass boten sich an. 220 Kilometer mit 3.500 Höhenmeter stellen für jeden Radsportler eine ordentliche Prüfung dar. Sechs Jahre fuhren die Teilnehmer auf dieser Strecke, ehe der Wechsel auf die bestehende Strecke erfolgte, denn durch die Sanierung des Arlbergtunnels musste eine neue Schleife gefunden werden, was sich als Glücksfall herausstellte. Die Fahrt durch das Allgäu, den Bregenzerwald, das Lechtal und dem Tannheimer Tal entfaltet Glücksgefühle.Anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums kam heuer zu den bewährten Strecken über 220, 120 und 85 Kilometer, noch eine vierte Distanz, die Einsteigerdistanz über 58 Kilometer dazu.Seit 2011 sind auch Gerrit Glomser und Marcel Wüst beim Radmarathon mit dabei. Mittlerweile darf man sagen, dass die beiden ein fixer Bestandteil der Rennradveranstaltung sind. Als besonderen Service gab es die Möglichkeit, mit Marcel Wüst die lange Distanz in 9:00 Stunden zu fahren und mit Gerrit Glomser dieselbe Strecke in 10:00 Stunden zu absolvieren.Knapp 2.000 Nennungen konnten die Veranstalter bei der Jubiläumsveranstaltung verzeichnen. Auch 3 Radsportler des Polizeitsportvereins Tirols waren dabei: Lamparter Hannes, Painer Markus und Gabl Harald.Bereits um 6.00 Uhr morgens ging´s los. Bei strahlend blauem Himmel starteten die für den 220 km Radmarathon gemeldeten 1.000 Radrennfahrer. Und es ging gleich ordentlich zur Sache. Der erste kurze Anstieg ließ schon mal den Puls kurzzeitig nach oben schnellen. Doch jeder der glaubte, dass dieser sich bald wieder in einen „normalen“ Bereich einpendeln würde, der irrte. Das wellige Terrain im Allgäu und dem Bregenzerwald lud die Tempomacher ein, so richtig in die Pedale zu steigen. Und wer will da schon nachlassen? Dabei stand allen der Riedbergpass mit 16% Steigung und der Hochtannbergpass noch bevor! Nachdem diese beiden Berge geschafft waren, wurden durch den starken Gegenwind durch das Lechtal auch noch die letzten Körner der Rennfahrer verbraucht.Jedoch - Glücksgefühle im Ziel – ein super Radmarathon – traumhafte Bedingungen – tolle Organisation – auf ein Wiedersehen 2019!

 

Die Ergebnisse der Teilnehmer des Polizeisportvereins im Überblick:

Gabl Harald

PI Imst

AK: 32

Gesamt:82

7:05:22

Lamparter Hannes

 

AK: 92

Gesamt: 202

7:38:51

Painer Markus

 

AK: 41

Gesamt: 203

7:38:53

 

Imst, 3.Juli 2018 Gabl Harald