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Bundespolizeimeisterschaft Eishockey in Graz

Bericht über die 21. und 22. ÖPolSV

Bundes- und Verbandsmeisterschaften im Eishockey


In der Zeit vom 22.03.2023 bis zum 23.03.2023 fanden heuer die 22. Bundespolizeimeisterschaften im Eishockey statt. Zudem wurden am 21.03.2023 die 21. Bundespolizeimeisterschaften in einer „3on3 – Challenge“ nachgetragen, welche aufgrund der Pandemie im letzten Jahr ausfielen. Organisiert wurde das Turnier diesmal vom „PSV Graz“, welcher als Spielstätte die Eissportstätte in Hart bei Graz wählte.


An der „3on3 – Challenge“ nahmen insgesamt 10 Mannschaften aus 5 Bundesländern teil. Gespielt wurde dabei im Modus „jeder gegen jeden“, die Mannschaft mit den meisten Punkten aus den absolvierten Spielen durfte sich zum Bundesmeister Eishockey der 21. Bundespolizeimeisterschaften krönen lassen.


Die 22. Bundespolizeimeisterschaften wurden dann wieder im altbewährten Modus abgehalten. Im Vorfeld wurden die teilnehmenden 8 Mannschaften in 2 Gruppen, nach den Ergebnissen der letztmaligen Austragung sowie unter Absprache mit dem Fachwart Eishockey im ÖPolSV, Harald PSCHERNIG, gelost.


Trotz einiger namhafter, verletzungsbedingter Ausfälle, konnte der „PSV Tirol“ mit einer starken Mannschaft an den beiden Turnieren teilnehmen. Die Anreise erfolgte dabei bereits am Vortag, um aufgrund der langen Anreisezeit fit und ausgeruht in das Turnier einsteigen zu können. Zudem wurde die Zeit genutzt, um sich untereinander besser kennenzulernen, da doch einige Spieler aktiviert wurden, welche zum ersten Mal an den Meisterschaften teilnahmen.



„3on3 – Challenge“

Gespielt wurde dabei quer über ein Drittel der Eisfläche. Die Spielzeit pro Partie wurde auf 10 Minuten Bruttospielzeit begrenzt. Jede genannte Mannschaft hatte dadurch 9 Spiele zu absolvieren.


Die Mannschaft des „PSV Tirol“ startete sehr stark in das Turnier und konnte gleich die ersten beiden Spiele klar für sich entscheiden. Anschließend setzte es gegen einen der Turnierfavoriten, den „PSV Graz 1“, eine doch erwartete Niederlage. Nach einer erneuten knappen Niederlage gegen die Mannschaft „Klagenfurt 2“, konnten die Spiele gegen „Vorarlberg 2“ sowie „PSV Graz 2“ gewonnen werden. In weiterer Folge ging es gegen den mehrfachen Bundesmeister „PSV Klagenfurt 1“ ans Werk. In diesem Spiel war für das Team aus Tirol leider nichts zu holen. Gegen die ehemaligen Bundesligaspieler war man stets einen Schritt zu langsam. Dieses Spiel kostete den Tirolern doch einiges an Kraft, weshalb auch das nächste Spiel, gegen einen eigentlich schwächer wirkenden Gegner, knapp und unglücklich verloren ging. Im letzten Spiel hieß der Gegner „PSV Wien 1“, von der Papierform her eigentlich zu favorisieren. Doch mit enormen Kampfgeist konnte der „PSV Tirol“ den Wienern ein Unentschieden abverlangen.


Am Ende erreichte die Mannschaft des „PSV Tirol“ den hervorragenden 5. Platz bei den 21. Bundespolizeimeisterschaften. Den Sieg holte sich – ein wenig überraschend – die Mannschaft des „PSV Graz 1“ vor den Favoriten „PSV Klagenfurt 1“.


Die 21. Bundespolizeimeisterschaften wurden dann am Abend im Gasthof „Raabahof“ bei einem steirischen Abend samt Siegerehrung beendet. Bei hervorragendem Essen, einigen Getränken und toller Musik, wurden mit mittlerweile zahlreichen Freunden Gespräche geführt und der erste Spieltag analysiert. Die Freude war einfach groß, sich nach so langer Zeit wieder einmal zu sehen und dem gemeinsamen Hobby nachgehen zu können.

22. Bundespolizeimeisterschaften - Gruppenspielplan

Am 22.03.2023 sowie am 23.03.2023 fanden dann die eigentlichen Meisterschaften statt. Wie bereits oben angeführt, wurden die Gruppen im Vorfeld auslost, was folgendes Ergebnis brachte:


Gruppe A:

PSV Klagenfurt 1

PSV Tirol

LPSV Salzburg

PSV Klagenfurt Selection 50+


Gruppe B:

PSV Wien

PSV Steiermark

PSV Klagenfurt 2

PSV Vorarlberg


Gespielt wurde im Gruppenmodus „jeder gegen jeden“ mit einer Bruttospielzeit von 25 Minuten. Die beiden Gruppensieger sowie die beiden Gruppenzweiten qualifizierten sich für das Halbfinale, die übrigen Mannschaften spielten sich in Platzierungsspielen die Endplatzierung aus.


Aufgrund der Gruppenauslosung sowie der Besatzungen der gegnerischen Mannschaften wusste man von Anfang an, dass es sich bei jedem Spiel der Vorrunde um ein „Endspiel“ hinsichtlich dem Einzug in ein mögliches Halbfinale handelt.


Gestartet wurde gegen die Mannschaft des „PSV Klagenfurt Selection 50+“. Der Mannschaftsname hatte dabei mit der eigentlichen Aufstellung nur mehr wenig gemein, waren doch einige Spieler weit unter der angegebenen Altersgrenze aufgestellt, darunter auch 2 Spieler, welche den Hockeysport vom Kindesalter weg gelernt hatten. Anfangs tat sich die Mannschaft des „PSV Tirol“ ein wenig schwer, schlussendlich konnte man aber einen 4:2 Sieg einfahren und so gut in das Turnier starten.

Das 2. Spiel folgte gegen die Mannschaft aus Salzburg. Im heurigen Jahr leider zu gut aufgestellt, konnte man doch mit 3 gelernten Spielern (darunter auch Bundesligaerfahrung bei „Red Bull Salzburg“) anreisen, welche derzeit noch immer in der starken „Bayernliga“ aktiv dem Hockeysport nachgehen. Der „PSV Tirol“ konnte die Partie lange Zeit gut mithalten, am Ende verlor man aber doch, wenn auch nur knapp, mit 2:0.


Somit musste im letzten Gruppenspiel ein Sieg eingefahren werden, um so noch das Halbfinale zu erreichen. Einziges Problem – beim Gegner handelte es sich um den mehrfachen Bundesmeister aus Klagenfurt, die Mannschaft „PSV Klagenfurt 1“. Vorab wäre anzuführen, dass sich in der Mannschaft 8 ehemalige Bundesligaprofis - mit weit mehr als insgesamt 800 Bundesligaspielen sowie zahlreichen Spielen in diversen Profi- bzw. Halbprofiligen – befanden. Eine unmögliche Aufgabe, zumal in den Spielen zuvor einige Mannschaften sprichwörtlich regelrecht aus der Halle geschossen wurden.


Das Ziel somit für den „PSV Tirol“, sich gut zu verkaufen und die vorprogrammierte Niederlage vom Ergebnis her möglichst gering zu halten.


Von Anfang an machten die Klagenfurter enormen Druck, schossen viele Male auf das Tor der Tiroler. Der Puck wollte jedoch nicht über die Torlinie. Die Zeit verrann und die Klagenfurter wurden sichtlich nervöser. Die Tiroler standen gut, störten beinahe jeden Angriffsversuch und ganz hinten konnte UNTERLERCHER Stefan mit einer Glanzleistung jeden Schuss parieren. In der Zwischenzeit nahmen viele Spieler der gegnerischen Mannschaften, welche sich gerade in der Pause befanden, das Zwischenergebnis auf der Anzeigentafel wahr und konnten ihren Augen nicht trauen. Niemand konnte sich daran erinnern, dass Klagenfurt 1 in den letzten Jahren in einem Spiel kein Tor schoss, zudem auch nicht gegen einen absoluten „Underdog“. Eine Sensation lag in der Luft, das spürte auch die Mannschaft des „PSV Tirol“ und kämpfte weiter um jeden Puck. Schlussendlich konnte man dann tatsächlich dem haushohen Favoriten einen Punkt „abkämpfen“. Dieses erreichte Unentschieden fühlte sich wie ein Sieg an, für den Aufstieg ins Halbfinale reichte es jedoch knapp nicht, es wurde lediglich das Spiel um den 5. Platz. Zuvor ließ man jedoch wieder den Abend im „Raabahof“ ausklingen.

Am nächsten Tag begann das Turnier mit den Halbfinalspielen sowie den Platzierungsspielen.


Die Mannschaft des „PSV Tirol“ traf gegen Mittag im Spiel um Platz 5 auf die Mannschaft des „PSV Klagenfurt 2“. Dieser Mannschaft war man bei der „3on3 – Challenge“ noch knapp unterlegen, dieses Mal wollte man es besser machen.


Der „PSV Tirol“ gab von Anfang an richtig Gas, man wollte die tollen Leistungen vom Vortag bestätigen, was man auch eindrucksvoll schaffte.


Am Ende schaute für die Männer des „PSV Tirol“ erneut der hervorragende 5. Platz heraus. Den Bundessieg holte sich die Mannschaft „PSV Klagenfurt 1“, welche sich im Finale knapp mit 1:0 gegen den „PSV Steiermark“ durchsetzen konnte.


Angesichts der zu verzeichnenden Ausfälle waren am Ende alle mit der Leistung mehr als zufrieden und somit konnte auch der 5. Platz als Erfolg bezeichnet werden.


Seitens des „PSV Tirol“ gebührt ein großer Dank an die Organisatoren des „PSV Steiermark“. Das Turnier wurde bestens organisiert und war für alle Teilnehmer ein absolut positives Erlebnis. Danke auch an den „PSV Tirol“ für die finanzielle Unterstützung.


Im nächsten Jahr finden die Meisterschaften voraussichtlich in Salzburg statt. Die Hoffnung lebt, auch dort wieder ein ähnlich gutes Ergebnis erreichen zu können.



Abschlusstabelle:

1. Platz: PSV Klagenfurt 1

2. Platz: PSV Steiermark

3. Platz: LPSV Salzburg

4. Platz: PSV Wien

5. Platz: PSV Tirol

6. Platz: PSV Klagenfurt 2

7. Platz: PSV Klagenfurt Selection 50+

8. Platz: PSV Vorarlberg



Teilnehmer der Mannschaft des PSV Tirol:

UNTERLERCHER Stefan

BRUNNER Bernd

LAIMGRUBER Simon

KAPFINGER Martin

KINDLER Michael

RINKER Daniel

HÖRTNAGL Christoph

ELLER Hannes

UNTERSCHEIDER Günther

STEFANER Matthias





Michael KINDLER

Sektionsleiter Eishockey

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