Starke Leistungen beim Ötztaler Radmarathon

ein Bericht von Ronald Ladner und Gerhard Kluckner
Der Polizeisportverein Tirol war beim diesjährigen 45. Ötztaler Radmarathon am 30.08.2026 mit mehreren sportbegeisterten Teilnehmern vertreten. Die 227 Kilometer lange Strecke mit mehr als 5.000 Höhenmetern führte über die vier legendären Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch und verlangte den Teilnehmern alles ab.
Besonders bemerkenswert war das Comeback von Ronald LADNER (Jahrgang 1966, PI Imst), der nach mehreren Jahren Pause wieder an den Start ging. Mit mehr als 10.000 Trainingskilometern in den Beinen startete er bei perfektem Wetter topmotiviert in den Bewerb. Gleichzeitig war ihm bewusst, dass die Zeiten aus jüngeren Jahren mittlerweile nur noch schwer erreichbar sind. Entsprechend locker und entspannt nahm er die Herausforderung in Angriff.
Über Kühtai ging es nach einer rasanten Abfahrt weiter Richtung Innsbruck. Auch am Brenner lief es gut – diesmal mit dem seltenen Glück von Rückenwind. Über den Jaufenpass führte die Strecke weiter nach St. Leonhard, ehe sich bei Ronald erstmals Krämpfe bemerkbar machten. Mit kurzen Pausen kämpfte er sich weiter und erreichte schließlich das Timmelsjoch, das Dach des Radmarathons.

Nach 9 Stunden und 51 Minuten rollte Ronald ins Ziel nach Sölden, wo bereits seine Kinder und Enkelkinder auf den stolzen Opa warteten. Die Strapazen waren damit schnell vergessen – als Belohnung ging es zum wohlverdienten Pizzaessen.

Ronald belegte damit Rang 219 in der Klasse Master II und Rang 1.445 in der Gesamtwertung.
Teilnehmer | Dienststelle | Zeit |
Dominik Riedl | PI Neustift | 07:37 h |
Fabian Gruber | PI Zell am Ziller | 07:41 h |
Gerhard Kluckner | PI Schwaz | 08:40 h |
Thomas Fernsebner | PI Kitzbühel | 08:44 h |
Clemens Kunater | PI Seefeld | 09:19 h |
Patrick Reiner | PI Ötz | 09:35 h |
Ronald Ladner | PI Imst | 09:51 h |
Der Polizeisportverein Tirol gratuliert allen Teilnehmern herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und bedankt sich für den sportlichen Einsatz und die starke Vertretung des PSV Tirol bei einem der härtesten und bekanntesten Radmarathons der Welt.
Herzliche Gratulation – und Respekt vor dieser Ausdauerleistung!




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